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Der Krankheitsverlauf bei Brustkrebs

Brustkrebs Diagnose, Ursachen und die beste Vorsorge


ICD-Codes:C50Was ist der ICD-Code?


Brustkrebs bei Frauen

Beim Brustkrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor, welcher von den Epithelie oder Drüsenlappen ausgeht. Sie gehört zu der am häufigsten auftretenden Krebsart bei Frauen. Laut Statistiken sind über 10% aller Frauen von Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, betroffen. Die meisten Geschwülste in der Brust sind meist kein Krebs, sondern nur flüssigkeitsgefüllte Zysten. Die Ursache von Brustkrebs liegt darin, dass sich das Erbmaterial von Körperzellen verändert und sogenannte Krebszellen entstehen. Im Gegensatz zu Körperzellen vermehren sich die Krebszellen ständig und können so in umgebendes Gewebe eindringen, es entstehen somit Metastasen.

Auf einen Blick: Das Wichtigste in Kürze

Es gibt keinen einzelnen Faktor, der das Auftreten von Brustkrebs fördert. Besonders ältere Frauen sind aber häufiger von Brustkrebs betroffen, das Risiko steigt ab etwa dem 30. Lebensjahr.
Jede Frau plagt sicherlich die Angst, an Brustkrebs zu erkranken und dadurch vielleicht eine Brust zu verlieren.
Untersuchen Sie Ihre Brust einmal im Monat selbst. Der beste Zeitpunkt ist nach Ihrer Regelblutung, denn hier ist das Brustgewebe weicher und weniger empfindlich.

Welche Risikofaktoren gibt es für Brustkrebs?

Es gibt keinen einzelnen Faktor, der das Auftreten von Brustkrebs fördert. Besonders ältere Frauen sind aber häufiger von Brustkrebs betroffen, das Risiko steigt ab etwa dem 30. Lebensjahr. Auch die Erkrankung in der direkten Verwandtschaft bei Mutter oder Schwester erhöht die Wahrscheinlichkeit. Eine späte oder nicht vorhandene Geburt eines Kindes ist zudem ein Faktor. Ob eine schlechte Ernährung das Risiko erhöht ist dagegen nicht nachgewiesen. Gleiches gilt für die Einnahme von Hormonen, diese kann zu einem leicht ansteigenden Risiko führen.

Zu den Symptomen gehören Knoten in der Brust, die neu aufgetreten sind, die Einziehung der Brustwarze, wenn die Arme angehoben werden,Verfärbungen oder farbige Absonderungen. Diese Symptome sind aber kein eindeutiger Indikator für Brustkrebs, aber sie sollten ernst genommen werden, da sich Brustkrebs sehr schnell entwickeln kann. Es gibt zahlreiche, schonende Verfahren, um festzustellen, ob Brustkrebs vorliegt.

Das bekannteste Verfahren zur Früherkennung ist die Mammographie, hier wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Besteht ein Verdacht, muss eine Gewebeprobe von einem Facharzt genommen werden. 

So läuft eine Brustkrebsbehandlung ab

Zunächst erstellt der Arzt einen Therapieplan. Es muss die persönliche Konstitution des Patienten, sein Alter und andere körperliche Faktoren berücksichtigt werden. Erst wenn ein dezidierte Plan besteht, wird eine Operation durchgeführt. Bei der Operation ist es heutzutage meist möglich, die Brust zu erhalten. Insbesondere wenn es sich um einen lokal begrenzten Tumor handelt. Je nach Schwere des Brustkrebs ist eine medikamentöse Nachbehandlung nötig. Auch eine Chemotherapie kann Teil der Behandlung sein. Es ist sinnvoll, sich in einem speziellen Tumorzentrum behandeln zu lassen, da hier eine interdisziplinäre Behandlung stattfindet.

Die optimale Brustkrebs Vorsorge

Brustkrebsvorsorge ist wichtig!

Jede Frau plagt sicherlich die Angst, an Brustkrebs zu erkranken und dadurch vielleicht eine Brust zu verlieren. Um das Brustkrebsrisiko und somit auch die eigenen Sorgen zu verringern, sollten einige Punkte beachtet werden:

Lassen Sie sich jährlich vom Frauenarzt die Brust abtasten. In jüngeren Jahren ist dies nicht vonnöten, aber ab dem 20. Lebensjahr sollte dies regelmäßig geschehen. Ab einem Alter von 35 Jahren sollte auch eine Mammografie regelmäßig durchgeführt werden.

Untersuchen Sie Ihre Brust einmal im Monat selbst. Der beste Zeitpunkt ist nach Ihrer Regelblutung, denn hier ist das Brustgewebe weicher und weniger empfindlich. Ebenfalls hilfreich kann das Abtasten nach dem Baden oder Duschen sein, da die eigene Hand bzw. die eigene Haut feucht ist.

Sie können zusätzlich auch die Hand mit einer Duschcreme oder Handcreme einreiben, dadurch wird das Abtasten ebenfalls erleichtert.

Brustkrebsvorsorge ohne Besuch beim Arzt

Tasten Sie vorsichtig mit Ihrer Hand Ihre Brust gründlich ab und geraten Sie nicht gleich in Panik, wenn Sie vielleicht einen Knoten oder eine Unregelmäßigkeit entdecken, denn nicht jeder Knoten muss bösartig sein, sondern kann einer harmlosen Ursache zu Grunde liegen.

Auf jeden Fall gilt: Sollten Sie eine Unregelmäßigkeit feststellen, so sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Denn: Sicher ist sicher!! 

Einige Fakten zu Brustkrebs und zur Brustkrebsvorsorge

  • Brustkrebs ist die Krankheit, die am häufigsten bei Frauen auftreten kann.
  • Viele Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind bzw. denen eine Brust abgenommen worden ist, leiden unter Depressionen und fühlen sich nicht mehr als „echte“ Frau.
  • Je eher die Krankheit erkannt wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass eine Brust abgenommen werden muss.
  • Brustkrebs kann in einigen Fällen genetisch bedingt sein.
  • Auch Männer können von Brustkrebs betroffen sein, auch wenn das Risiko hierfür nicht so groß ist wie bei Frauen.
  • Sollte eine Brust amputiert werden, so gibt es heutzutage sehr gute Implantate, die äußerlich wie eine natürliche Brust wirken.

Quellen und weiterführende Verweise

  • https://www.qualitaetskliniken.de/erkrankungen/brustkrebs/
  • https://www.oncology-guide.com/erkrankung/brustkrebs/

Bildnachweise:

  • https://www.pexels.com/de-de/foto/hande-frau-korper-figur-3966200/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/band-das-bewusstsein-design-entwurf-579474/


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Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung

Update: Letzte Änderungen auf dieser Seite fanden am 33.9.2020 statt.