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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit ICD-Code

ICD-10 Code Suche und Aufschlüsselung der Codes

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit ICD-Code

ICD-Code-Suche

Was sind die ICD-10 Codes – alle 22 Kapitel?

  1. A00-B99 – Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten
  2. C00-D48 – Neubildungen
  3. D50-D90 – Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe sowie bestimmte Störungen mit Beteiligung des Immunsystems
  4. E00-E90 – Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten
  5. F00-F99 – Psychische und Verhaltensstörungen
  6. G00-G99 – Krankheiten des Nervensystems
  7. H00-H59 – Krankheiten des Auges und der Augenanhangsgebilde
  8. H60-H95 – Krankheiten des Ohres und des Warzenfortsatzes
  9. I00-I99 – Krankheiten des Kreislaufsystems
  10. J00-J99 – Krankheiten des Atmungssystems
  11. K00-K93 – Krankheiten des Verdauungssystems
  12. L00-L99 – Krankheiten der Haut und der Unterhaut
  13. M00-M99 – Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
  14. N00-N99 – Krankheiten des Urogenitalsystems
  15. O00-O99 – Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
  16. P00-P96 – Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben
  17. Q00-Q99 – Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien
  18. R00-R99 – Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind
  19. S00-T98 – Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen
  20. U00-U99 – Schlüsselnummern für besondere Zwecke
  21. V01-Y84 – Äußere Ursachen von Morbidität und Mortalität
  22. Z00-Z99 – Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens

Gibt es internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme?

Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD, englisch: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) ist das wichtigste, weltweit anerkannte Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen.

Es wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben und oft kurz auch als Internationale Klassifikation der Krankheiten bezeichnet.

Die zukünftige ICD-11 wurde nach Veröffentlichung einer ersten Version im Juni 2018 von der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2019 verabschiedet und tritt am 1. Januar 2022 in Kraft. Über den konkreten Zeitpunkt einer Einführung der ICD-11 in Deutschland sind noch keine Aussagen möglich.

Die aktuelle, international gültige Ausgabe ist ICD-10-WHO Version 2019. Eine Einschränkung der ICD-10 ist, dass sie Erkrankungen allein über die individuelle Symptomatik und Diagnose definiert. Der aktuelle Krankheitsstatus (Folgen der Erkrankung für die Funktionsfähigkeit des Patienten etc.) wird dagegen nicht berücksichtigt – obwohl dieser oft sehr bedeutsam für die Behandlung ist und um die Schwere der Gesundheitsbeeinträchtigung einzuschätzen. Daher wurde als Erweiterung die „International Classification of Functioning, Disability and Health“ (ICF) entwickelt, welche die ICD um diese Aspekte ergänzt.

In Tumor- oder Krebsregistern werden Tumordiagnosen nach der ICD-O verschlüsselt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme

Wozu braucht man eine Diagnose-Verschlüsselung?

Das hat etwas mit internationalen Standards oder besser mit internationaler Lesbarkeit zu tun. Der ICD-Code wird auch ICD-Diagnoseschlüssel genannt und kann damit weltweit zugeordnet werden. Damit ist es möglich Krankheits- bzw. Gesundheitsstatistiken systematisch über Ländergrenzen hinweg miteinander zu vergleichen.

In Deutschland gibt es den ICD-10-GM, das GM bedeutet „German Modification“. Alle Ärzte, ob im Krankenhaus oder der Hausarzt sind verpflichtet ihre Diagnosen nach diesem Schlüssel darzustellen. Diese Version ist für Deutschland zuständig und an die internationale Fassung ICD-10-WHO angepasst. Die Dokumentation dient der Arbeitsunfähigkeit und auch zu Abrechnungszwecken.

Quellen und weiterführende Verweise

  • https://icd.who.int/browse10/Content/statichtml/ICD10Volume2_en_2019.pdf
  • Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
  • https://de.wikipedia.org/wiki/


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Wichtig: Die Referenzwerte (Normwerte oder Normalwerte) sowie die ermittelten Werte können sich von Labor zu Labor stark unterscheiden. Weiterhin gibt es unter Umständen starke tageszeitliche und (saisonale) jahreszeitliche Schwankungen ohne Krankheitswert. Bevor Sie sich durch abweichende Ergebnisse verunsichern lassen, bitten Sie daher Ihren Arzt, Ihnen Ihre persönlichen Daten zu erklären. Einzelne Laborwerte alleine sind zudem meistens nicht aussagekräftig. Oft müssen sie im Zusammenhang mit anderen Werten und im zeitlichen Verlauf beurteilt werden.

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Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung

Update: Letzte Änderungen auf dieser Seite fanden am 22.8.2020 statt.